Ich wusste mit sechs, dass ich den Betrieb meines Vaters mal übernehmen würde. Nach dem Abi wollte ich trotzdem erst mal weg. Fünf Jahre später kam ich zurück, als Schwangerschaftsvertretung für meine Schwester, ohne abgeschlossenes Studium und mit einer Lücke im Lebenslauf. Ich habe hier die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht, sie auf zwei Jahre verkürzt, mein erstes Kind bekommen und trotzdem als Jahrgangsbeste abgeschlossen.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, ganz unten in einem Unternehmen anzufangen, in dem alle wissen, wessen Tochter du bist.